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Bauern - und Wetterregeln Mai
Die erste Liebe und der Mai, gehen selten ohne Frost vorbei, wenn's im Mai viel regnet, ist das Jahr gesegnet
Aus nassem Mai kommt trockener Juni herbei , wenn im Mai der Holler bl�ht, wird's im ganzen Jahre k�hl
Bl�ht im Mai die Eiche vor der Esche, gibt's noch eine gro�e W�sche , bl�ht die Esche vor der Eiche, gibt es eine sch�ne Bleiche
Der Mai bringt Blumen dem Gesichte, aber dem Magen keine Fr�chte , der Mai, zum Wonnemonat erkoren, hat den Reif noch hinter den Ohren
Gr�nen die Eichen vor dem Mai, zeigt's, da� der Sommer fruchtbar sei Ist's im Mai recht kalt und na�, haben die Maik�fer wenig Spa�
Maienfr�ste sind unn�tze G�ste, ein kalter Mai t�tet das Ungeziefer und verspricht eine gute Ernte
Auf nassen Mai kommt trockner Juni . Mairegen auf die Saaten, dann regnet es Dukaten
Regnet's im Mai, schreien G�rtner und Bauern juchhei . Maientau macht gr�ne Au
Im Mai ein warmer Regen bedeutet Fr�chtesegen
Mairegen bringt Segen, da w�chst jedes Kind, da wachsen die Bl�tter, die Blumen geschwind.
Maigl�ckchen und die Bl�melein
Maigl�ckchen l�utet in dem Tal, das klingt so hell und fein, so kommt zum Reigen allzumal, ihr lieben Bl�melein!
Die Bl�mchen, blau und gelb und wei�; Sie kommen all herbei, Vergi�meinnicht und Ehrenpreis und Veilchen sind dabei.
Maigl�ckchen spielt zum Tanz im Nu und alle tanzen dann. Der Mond sieht ihnen freundlich zu, hat seine Freude dran.
Den Junker Reif verdro� das sehr, Er kommt ins Tal hinein; Maigl�ckchen spielt zum Tanz nicht mehr. Fort sind die Bl�melein.
Doch kaum der Rief das Tal verl��t, da rufet wieder schnell. Maigl�ckchen auf zum Fr�hlingsfest und leuchtet doppelt hell.
Nun h�lt's auch mich nicht mehr zu Haus; Maigl�ckchen ruft auch mich. Die Bl�mchen gehn zum Tanze aus, zum Tanzen geh auch ich!
Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)

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